Stressmedizin & Psychokardiologie bei Dr. Milan Dinic in München
Wenn der Körper funktioniert, aber nicht mehr zur Ruhe kommt: Chronischen Stress verstehen, messen und ganzheitlich behandeln, mit moderner Medizin und TCM
Sie funktionieren. Im Beruf, in der Familie, im Alltag. Nach außen souverän, innerlich aber oft unter dauerhafter Anspannung. Viele Frauen und Männer kommen in meine Praxis nahe des Münchner Marienplatzes, weil sie spüren: So wie bisher kann es nicht weitergehen. Sie schlafen schlecht, fühlen sich erschöpft, gereizt oder innerlich unruhig, obwohl medizinische Untersuchungen häufig „unauffällig“ sind.
Sätze wie diese höre ich regelmäßig:
- „Ich stehe ständig unter Strom.“
- „Meine Belastbarkeit nimmt spürbar ab.“
- „Eigentlich ist nichts Dramatisches, aber mir geht es nicht gut.“
- „Ich schlafe, aber bin morgens nicht erholt.“
Diese Beschwerden haben häufig eine gemeinsame Ursache: chronischer Stress und eine gestörte Regulation des Nervensystems. Betroffen sind Menschen, die unter anhaltender Belastung, Erschöpfung oder körperlichen Stresssymptomen leiden, sei es durch hohen beruflichen Druck, Verantwortung in Führungspositionen, Schlafstörungen, Hormonstörungen oder innere Unruhe. Besonders häufig betroffen sind auch Eltern schulpflichtiger Kinder, die Familie, Alltag und Beruf gleichzeitig meistern müssen sowie Menschen, die Angehörige pflegen.
Hier setzt die moderne Stressmedizin und Psychokardiologie an, ergänzt durch die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). In der Praxis Dr. Dinic betrachten wir Stress nicht nur als psychische Belastung, sondern als komplexen Einfluss auf den gesamten Organismus: Wir berücksichtigen gleichermaßen Hormone, Herz-Kreislauf-System, Stoffwechsel, Immunsystem und energetische Regulation. Ziel ist eine medizinisch fundierte, ganzheitliche und individuell begleitete Behandlung, die die Regulationsfähigkeit von Körper und Geist wiederherstellt und langfristig mehr Balance, Energie und Belastbarkeit ermöglicht.
Als Internist, Kardiologe, zertifizierter Experte für Stressmedizin, Sportmediziner und TCM-Therapeut verbinde ich in meiner Praxis in München schulmedizinische Präzision mit ganzheitlichem Denken. Individuell, wissenschaftlich fundiert und mit ausreichend Zeit für Sie.
Im Folgenden erkläre ich, wie chronischer Stress den Körper beeinflusst und warum Beschwerden trotz unauffälliger Befunde entstehen können, welche Rolle Nervensystem, Hormone und Herz-Kreislauf-System dabei spielen, warum Frauen und Männer Stress unterschiedlich erleben und wie moderne Stressmedizin, Psychokardiologie und TCM zusammenwirken.
Medizinische Expertise, regelmäßig gefragt von Medizinjournalisten
Die medizinischen Zusammenhänge zwischen Stress, Hormonen, Herzgesundheit und Erschöpfung stehen zunehmend im Fokus der öffentlichen Diskussion. Als Experte für Stressmedizin, hormonelle Regulation und psychosomatische Zusammenhänge werde ich regelmäßig von lokalen, regionalen und nationalen Medien interviewt. In diesen redaktionellen Beiträgen erkläre ich unter anderem, wie chronischer Stress den Hormonhaushalt bei Frauen und Männern beeinflusst, warum Beschwerden trotz unauffälliger Laborwerte entstehen können, welche Rolle Nervensystem, Herz und sogenannte „stille Entzündungen“ spielen und wie moderne Stressmedizin präventiv und therapeutisch ansetzt.
Klicktipps zu ausgewählten Presseveröffentlichungen
- Dr. Dinic im Münchner Merkur: Stressmediziner erklärt, was in unserem Körper passiert, wenn wir uns gut fühlen – oder nicht (10.02.2024)
- Dr. Dinic in der tz: Wie Dauerstress dem Körper zusetzt (09.03.2023)
- Dr. Dinic in Bild der Frau, Ausgabe 1/2022 // Patientin Diana G. (43): „Ich könnte Bäume ausreißen“ (1,5 Seiten)
- Dr. Dinic in der tz zu „Die Macht der Hormone“ (Titelgeschichte), 06.12.2021
- Dr. Dinic im Münchner Merkur zu „Die Macht der Hormone“, 06.12.2021
- Dr. Dinic im tz-Ratgeber zu „Stille Entzündungen“, 02.11.2021
- Dr. Dinic im Münchner Merkur zu „Stille Entzündungen“, 08.11.2021
Chronischer Stress: eine der größten Gesundheitsgefahren unserer Zeit
Stress an sich ist nichts Negatives. Kurzfristiger Stress aktiviert uns, macht leistungsfähig und hilft, Herausforderungen zu bewältigen. Problematisch wird es, wenn Belastung zum Dauerzustand wird und Erholung ausbleibt.
Einige Zahlen verdeutlichen die Dimension:
- Rund 50 % der Erwachsenen in Deutschland fühlen sich dauerhaft gestresst (Quelle: Stressreport 2025 der Techniker Krankenkasse).
- Über 60 % berichten über Erschöpfung oder Schlafstörungen (Quelle: Stressreport 2025 der Techniker Krankenkasse).
- Chronischer Stress erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um bis zu 40 % (Quelle: Metaanalyse mit über 600.000 Teilnehmenden, veröffentlicht im European Heart Journal 2015)
Auch Depressionen, Angststörungen, hormonelle Dysbalancen, Autoimmunerkrankungen und Demenz stehen in engem Zusammenhang mit anhaltender Stressbelastung. Stress wirkt dabei nicht nur subjektiv belastend, er ist auch körperlich messbar.
Was Stress im Körper bewirkt: Hormone, Nervensystem und Herz im Daueralarm
Chronischer Stress führt zu einer dauerhaften Aktivierung der Stressachsen. Der Körper wird kontinuierlich mit Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin versorgt.
Mögliche Folgen
- dauerhaft erhöhte Herzfrequenz, Bluthochdruck
- gestörter Blutzucker- und Fettstoffwechsel
- Schlafstörungen und verminderte Regeneration
- stille Entzündungen im Körper
- Hormonstörungen
- reduzierte Herzratenvariabilität (HRV) – ein zentraler Marker für Stressbelastung und Krankheitsrisiko
Langfristig verliert der Organismus die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren. Genau hier liegt der Schlüssel moderner Stressmedizin.
Frauen und Männer erleben Stress unterschiedlich
In meiner Praxis zeigt sich immer wieder: Stress äußert sich geschlechtsspezifisch unterschiedlich.
Häufige Stress-Symptome bei Frauen
- innere Unruhe, Grübeln, emotionale Erschöpfung
- Schlafstörungen
- Zyklusveränderungen, PMS, hormonelle Dysbalancen
- erhöhte Schmerz- und Reizempfindlichkeit
- Spannungen im Nacken-, Brust- oder Bauchbereich
- das Gefühl, sich selbst zu verlieren
Häufige Stress-Symptome bei Männern
- innere Anspannung, Reizbarkeit oder Rückzug
- Ein- oder Durchschlafstörungen
- muskuläre Verspannungen (Nacken, Rücken, Kiefer)
- nachlassende Energie, Leistungsfähigkeit oder Libido
- „Funktionieren“ ohne echte Erholung
Was beide verbindet: Viele Betroffene haben unauffällige Laborwerte und dennoch erhebliche Beschwerden – ein Ausdruck eines Regulationsungleichgewichts.
Stress aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)
Die Traditionelle Chinesische Medizin beschreibt diese Muster seit Jahrhunderten sehr differenziert. Bei Frauen betrifft Stress häufig das Leber-Qi, das Blut und die hormonelle Regulation, bei Männern eher Leber-Qi, Herz und die energetischen Reserven der Nieren. In beiden Fällen gerät das vegetative Nervensystem aus dem Gleichgewicht. Die Forschung bestätigt heute viele dieser Zusammenhänge.
Ganzheitliche Stressmedizin in München
In meiner Praxis kombiniere ich moderne internistisch-kardiologische Diagnostik mit ganzheitlichen Therapiekonzepten. Ziel ist es, nicht nur Symptome zu lindern, sondern die Ursachen von Stress und Erschöpfung zu erkennen und nachhaltig zu behandeln.
Moderne Diagnostik (Beispiele)
- Biophysische 24-Stunden-Herzfrequenzvariabilitätsmessung (HRV „Lebensfeuer“)
- Internistisch-kardiologische Diagnostik inklusive Cardisiographie (3D Herz-Check mit KI-Auswertung)
- Labordiagnostik (Hormone, Entzündungsmarker, Mikronährstoffe)
- TCM-Zungendiagnostik
Stressbehandlung bei Dr. Dinic: individuell, fundiert und nachhaltig
Je nach Befund kombiniere ich unter anderem
- Akupunktur zur Regulation des Nervensystems
- individuell abgestimmte chinesische Kräuterrezepturen
- moderne medikamentöse Therapie, wenn sinnvoll
- Mikronährstoffmedizin
- Bewegung als Medizin (sportmedizinische Betreuung)
- Atem- und Regulationstechniken
- begleitende Gespräche zu Stressmustern und Glaubenssätzen
Wichtig zu verstehen
- Stress ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Signal des Körpers, dass Balance, Erholung und Regulation fehlen. Je früher er ernst genommen wird, desto besser lassen sich langfristige Erkrankungen vermeiden.
- Stress ist nicht nur äußere Belastung, sondern immer auch das Ergebnis innerer Muster. Veränderung beginnt dort, wo Verstehen, Regulation und Selbstfürsorge zusammenkommen.
Terminvereinbarung
Die Stressmedizin gewinnt zunehmend an Bedeutung, weil wir immer besser verstehen, dass viele Erkrankungen ihre Ursache in chronischem Stress haben. Gerne nehmen wir uns für Sie Zeit, um Ihre genauen Stress-Ursachen zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Einen Termin können Sie online über Doctolib oder per Tel. unter 089 / 299 375 vereinbaren.
Ihr Dr. Milan Dinic gemeinsam mit dem Praxisteam
FAQ: 18 Fragen und Antworten zu Stressmedizin und Psychokardiologie bei Dr. Milan Dinic
Bei der Stressmedizin geht es um die körperlichen, hormonellen und psychischen Folgen von chronischem Stress. Ziel ist es, Störungen der Stressregulation frühzeitig zu erkennen und ganzheitlich zu behandeln bevor ernsthafte Erkrankungen entstehen.
Wenn Sie sich über Wochen oder Monate erschöpft, innerlich unruhig, gereizt oder nicht mehr erholt fühlen, ist eine stressmedizinische Abklärung sinnvoll, auch wenn die Laborwerte unauffällig sind.
Ja. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass chronischer Stress das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Depressionen, hormonelle Störungen, Autoimmunerkrankungen und Schlafstörungen deutlich erhöht.
Die Psychokardiologie untersucht den Zusammenhang zwischen psychischer Belastung, Stress und Herzerkrankungen. Sie verbindet kardiologische Diagnostik mit Stressmedizin.
Chronischer Stress gilt als wissenschaftlich belegter Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Große Studien zeigen unter anderem, dass eine anhaltende Stressbelastung das Risiko für die koronare Herzkrankheit (KHK) – die häufigste Herzinfarkt-Ursache – und Schlaganfall signifikant erhöht, unabhängig von klassischen Risikofaktoren.
Ein paar Zahlen zum besseren Verständnis: Eine Metaanalyse mit über 600.000 Teilnehmenden aus 27 Kohortenstudien zeigte, dass Menschen mit hoher psychosozialer Stressbelastung ein um etwa 10 bis 40 % erhöhtes Risiko für KHK oder Schlaganfall haben. Die Studie wurde 2015 im European Heart Journal veröffentlicht (PubMed ID: 26238744). Die Spannbreite erklärt sich durch Unterschiede in Dauer und Intensität des Stresses, individueller Stressverarbeitung, gleichzeitigen Risikofaktoren wie Schlafmangel oder Bluthochdruck.
Chronischer Stress führt zu einer dauerhaften Aktivierung des sympathischen Nervensystems und der Stresshormonachsen (Cortisol, Adrenalin). Studien zeigen unter anderem anhaltend erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, reduzierte Herzratenvariabilität (HRV) als Zeichen verminderter Anpassungsfähigkeit, Zunahme entzündlicher Marker und ungünstige Veränderungen im Zucker- und Fettstoffwechsel. Diese Mechanismen tragen nachweislich zur Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei.
Stressbedingte Veränderungen betreffen zunächst vor allem Regulations- und Funktionsprozesse, nicht sofort strukturelle Schäden. Die klassische Diagnostik kann daher unauffällig sein, obwohl das Herz-Kreislauf-System bereits unter Dauerbelastung steht. Verfahren wie die Herzratenvariabilitätsmessung (HRV) oder auch die Cardisiographie machen diese frühen Veränderungen objektiv sichtbar.
Stress wirkt häufig verstärkend auf andere Risikofaktoren und kann diese erst auslösen oder verschlechtern. In der unter 6) genannten Metaanalyse war der Einfluss von chronischem Stress auf das Herz-Kreislauf-Risiko vergleichbar mit moderaten klassischen Risikofaktoren. Deshalb wird Stress in aktuellen Leitlinien zunehmend als relevanter Bestandteil der kardiovaskulären Prävention betrachtet.
Die HRV kann Stress objektiv sichtbar machen, aber auch bereits frühe Stress- und Erschöpfungsmuster, bevor Symptome oder Erkrankungen auftreten. Sie ist daher auch zur Prävention geeignet. Bei der HRV werden die zeitlichen Schwankungen zwischen den einzelnen Herzschlägen gemessen. Eine hohe HRV steht für gute Anpassungsfähigkeit und Regeneration, eine niedrige HRV für chronische Stressbelastung. Das Ergebnis gibt Aufschluss darüber, wie stark Ihre Stressbelastung über einen Zeitraum von 24 Stunden wirklich ist, wie gut Ihr Nervensystem regulieren kann, wie erholsam Ihr Schlaf ist, wie Ihr Körper auf Arbeit, Sport und Ernährung reagiert, ob Überlastung oder Erschöpfung vorliegen. Die rund 100.000 Herzschläge pro Tag liefern ein umfassendes Bild Ihres Regulationszustands. Die Auswertung wird grafisch aufbereitet und ist leicht verständlich. Wir setzen uns zusammen, um die Ergebnisse und das weitere Vorgehen ausführlich mit Ihnen zu besprechen.
Ein kleiner Recorder wird schmerzfrei mit Elektroden am Brustkorb befestigt und misst Ihre Herzaktivität über 24 Stunden im Alltag. Die Auswertung erfolgt anschließend detailliert in einem persönlichen Gespräch.
Die Cardisiographie ist ein nicht‑invasives und KI-gestütztes Herz‑Screening, das wir seit 2021 in der Praxis Dr. Dinic zur Früherkennung von Herzerkrankungen und Herzrhythmusstörungen einsetzen. Der spezielle 3D Herz-Check eignet sich sowohl für die Herz‑Vorsorge bei gesunden Frauen und Männern jeden Alters als auch für die Abklärung bei unspezifischen Beschwerden oder Risikofaktoren. Er kann helfen, Herzerkrankungen frühzeitig zu identifizieren, lange bevor Symptome auftreten, und macht auf Veränderungen aufmerksam, die in einem klassischen EKG nicht sichtbar wären. Die Cardisiographie ist ebenfalls sinnvoll, wenn Sie Risikofaktoren wie familiäre Herzkrankheiten, hohen Blutdruck, Diabetes oder anhaltende Stresssymptome haben. Durch die KI‑gestützte Auswertung liefert die Cardisiographie binnen weniger Minuten einen präzisen Status Ihrer Herzgesundheit und erhöht so die Chance, gefährliche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Für die Messung kleben wir Ihnen fünf Elektroden auf den Körper, ähnlich wie bei einem EKG, und zeichnen die elektrischen Signale Ihres Herzens über vier Minuten auf. Anschließend wertet ein spezieller Computer‑Algorithmus mehr als 290 Parameter pro Herzschlag aus und erstellt einen Cardisio‑Index – ein Maß für Ihr individuelles Herzinfarktrisiko und mögliche strukturelle Veränderungen wie Arteriosklerose oder Herzrhythmusstörungen. Die Messung verläuft schmerzfrei, ohne Nadeln oder Spritzen.
Nicht zwangsläufig. Medikamente kommen nur zum Einsatz, wenn sie medizinisch sinnvoll sind. Häufig lassen sich Stresssymptome durch Regulation, Akupunktur, Lebensstil und gezielte Unterstützung verbessern.
TCM hilft, Stressmuster ganzheitlich zu verstehen und gezielt zu regulieren, zum Beispiel über Akupunktur und individuelle Kräuterrezepturen. Sie ergänzt die moderne Medizin sinnvoll.
Studien zeigen, dass Akupunktur das vegetative Nervensystem beruhigen, Stresshormone senken und die Schlafqualität verbessern kann, insbesondere bei chronischer Belastung.
Ja, wenn sie individuell verordnet, fachkundig überwacht und qualitativ hochwertig sind. In meiner Praxis setze ich sie gezielt und medizinisch fundiert ein.
Das ist individuell unterschiedlich. Erste Verbesserungen zeigen sich oft nach wenigen Wochen, nachhaltige Regulation braucht jedoch Zeit und aktive Mitarbeit.
Bildnachweis: Marion Vogel
